wilde Blume vor einem Gebirgssee

Q10 & Astaxanthin – eine oxidative Allianz

Q10 wird von der menschlichen Zelle produziert. Astaxanthin ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der in der Blutregen-Alge vorkommt. Wie können zwei auf den ersten Blick so unterschiedliche Substanzen, positiv miteinander wechselwirken?

Astaxanthin

Der Nährstoff Astaxanthin, wird als ein sogenannter sekundärer Pflanzenstoff kategorisiert, welcher außergewöhnlich wirkungsvolle antioxidative Eigenschaften besitzt. Im direkten Vergleich mit anderen bekannten Antioxidanzien wie dem Vitamin C, Vitamin E oder dem in den Medien „gehypten“ Resveratrol, sticht der „Algen-Kraftstoff“ besonders hervor.

Gemessen an der Fähigkeit Oxidanzien im menschlichen Organismus zu neutralisieren, übertrifft Astaxanthin andere antioxidativ wirksame Moleküle um mehrere Größenordnungen, wodurch es seinen Titel als das derzeit „stärkste“ bekannteste Antioxidanz der Welt erlangt hat. Der sekundäre Pflanzenstoff ist in der Lage, einer Kompromittierung des körpereigenen Immunsystems entgegenzuwirken und dadurch das körpereigene Wohlbefinden zu optimieren.

Q10

Das in der Öffentlichkeit unter vielen Namen bekannte Q-10, lässt sich zur Gruppe der lipophilen Vitaminoide zuordnen. Egal ob nun Q-10, CoEnzym-Q10, CoQ10 oder Ubichinon. Es handelt sich bei allen verwendeten Namen einfach ausgedrückt, um eine fettlösliche vitaminähnliche Substanz. Vitaminoide haben grundsätzlich ähnliche und nahezu identische Funktionsweisen im Organismus wie Vitamine. Der Unterschied: Vitaminoide kann unser Körper grundsätzlich selbst herstellen – Vitamine müssen wir hingegen konstant über die Nahrung zuführen. Eine der entscheidendsten physiologischen Funktionen von Vitaminen, liegt in ihrer Rolle als primärer antioxidativer Schutz unseres Körpers begründet. Diese „Schutzfunktion“ gilt in der Konsequenz auch für das Vitaminoid Q10, wodurch sich eine entscheidende Gemeinsamkeit mit dem Astaxanthin ergibt. Beide Mikronährstoffe besitzen antioxidative Funktions- & Arbeitsweisen.

Antioxidative Wirkweise & Immunsystem-Aktivierung

Eine weitere Gemeinsamkeit: Sowohl das körpereigene Antioxidanz Q10 als auch der sekundäre Pflanzenstoff Astaxanthin sind in der Lage, sich durch ihre besondere Molekülstruktur in jeder Zellmembran des menschlichen Organismus einzulagern, dort zu akkumulieren und einer überdurchschnittlichen Immunsystem-Aktivierung und oxidativem Stress entgegenzusteuern – für natürlichen Schutz von innen!

Insbesondere das fettlösliche Q10 fungiert hier als ein extrem leistungsstarker Zellmembranstabilisator. Es schützt die Zellmembran und in der Konsequenz auch unsere Zellen vor den ungewollten Einflüssen einer schädlichen Radikalbelastung. Bemerkenswerterweise findet man das Vitaminoid sogar in jeder einzelnen Zelle des menschlichen Körpers, was die Tragweite eines potenziellen „Q10-Mangels“ für den Organismus verdeutlicht. Ein solcher Mangel tritt in der Praxis leider häufiger auf, als man zunächst annehmen mag. Besonders kritisch gilt hier der Einsatz verschiedener „populärer“ Medikamente wie Statinen (z.B. Pravastatin oder Lovastatin) oder Bi-Phosphonaten („Osteoporose-Medikamente“), welche entscheidende Schritte der körpereigenen Q10-Biosynthese blockieren und letztendlich unweigerlich zu einer geringeren Q10-Produkion beitragen.

Die körpereigene Q10-Syntheseleistung nimmt ab dem 20ten Lebensjahr kontinuierlich ab und hat sich mit 80 Jahren etwa um die Hälfte reduziert.

Q10 und der Energiestoffwechsel …

Seine unerlässlichen antioxidativen Eigenschaften entfaltet das Q10 jedoch nicht nur ausschließlich in den Zellmembranen. Neben seiner Rolle als Zellmembranstabilisator übernimmt es ebenfalls eine entscheidende Schlüsselrolle bei der menschlichen Energieproduktion (ATP-Produktion). Man könnte auch sagen „Q10 ist der Supervisor unseres Energiestoffwechsels!“. Es sorgt zum einen für eine Optimierung der ATP-Produktion und somit zu einem reibungslosen und effizienteren Ablauf unserer Energiegewinnung. Zum anderen minimiert es die mit der körpereignen Energieproduktion unweigerlich verbundene potenzielle Radikal-Entstehung. In anderen Worten: Mehr Energie bei gleichzeitig weniger Radikalen!

… und der Vergleich mit einem Wasser-Rohr

Stellen wir zu Illustrationszwecken einen „gewagten“ Vergleich an. Setzen wir die zelluläre Maschinerie „Mensch“ inklusive des biochemischen Wunderwerks der Energieproduktion banalerweise mit einem langen Wasser-Rohr gleich … Ziel dieses Wasser-Rohrs ist es, eine möglichst effiziente und maximale Wasserfluss-Rate zu gewährleisten. Es transportiert Wasser von A nach B. Je mehr Wasser am Zielort B ankommt, desto optimaler können wir dieses Wasser später nutzen. Fürs Blumen gießen, duschen oder kochen.

Übertragen wir dies nun auf die menschliche Energieproduktion. Die beschriebene Wasserflussrate synonymisieren wir einfach mit der Energieflussrate unserer ATP-Produktion. Um hier keine zusätzliche Verwirrung zu stiften: ATP ist schlichtweg die universelle Energiewährung unseres Körpers und ein Endprodukt des Energiestoffwechsels. Ziel unserer Energieproduktion (fachspezifisch: Atmungsketten-Phosphorylierung) ist nun logischerweise nicht der möglichst effiziente Wassertransport, sondern eine möglichst effiziente Energieproduktion.

… keine Sorge: Die genaueren Ausführungen der Atmungsketten-Phosphorylierung samt der Elektronentransportkette bleiben dem Leser an dieser Stelle erspart. Wir fokussieren uns wieder auf das Wesentliche: Je höher die Energieflussrate desto mehr ATP und Energie produzieren wir damit. So weit so gut – zurück zu unserem Vergleich.

ein physiologischer Alterungsprozess

Leider besitzt das beschriebene Wasser-Rohr zwei, drei kleinere „Leck‘s“, wodurch hier und da ein paar Tropfen Wasser verloren gehen … zunächst nicht sehr tragisch. Je länger dieses Rohr jedoch Wasser transportiert, desto statistisch wahrscheinlicher müssen wir weitere Abnutzungserscheinungen in Kauf nehmen. Im Laufe der Zeit werden die vorhandenen Löcher größer, es entstehen möglicherweise neue Löcher oder die Dichtungen versagen ihren Dienst.

Die Konsequenz: Je mehr „Leck’s“ entstehen, desto höher die Wasserverlust-Rate und desto automatisch eingeschränkter die Effizienz des Wassertransports … und damit nicht genug. Je mehr Wasser wir nun auf einmal durch das Rohr durchschießen, desto mehr Wasser verlieren wir basierend auf dem erhöhten Wasserdruck während des Transports von A nach B. Eine erhöhte Wasserverlustrate und das Anfallen ungewollter „Nebenprodukte“ in Form von Wasser sind eine Sache – die ungewollte und vermehrte Produktion von „Reactice Oxygen Species“ (ROS = Freie Radikale) in unserem Organismus jedoch eine andere.

Dies verdient weitaus mehr Aufmerksamkeit denn: Die beschriebenen Abnutzungserscheinungen des Wasser-Rohrs finden eins zu eins auch in unserem Körper statt und sind ein Teil des natürlichen „physiologischen“ Alterungsprozesses. Im Laufe unseres Lebens wird die körpereigene Energiegewinnung graduell ineffizienter. Dadurch fallen automatisch mehr freie Radikale im Organismus an, was automatisch mehr Arbeit für unsere antioxidativen Schutzsysteme bedeutet.

Freie Radikal Theorie des Alterns

Exakt auf diesen Erkenntnissen stützt sich die „Freie-Radikal-Theorie-des-Alterns“, welche im Jahre 1972 von Dr. D. Harman ins Leben gerufen wurde. Die Kernaussage dieser Theorie: Die Akkumulation freier Radikale – und ein damit altersbedingter erhöhter potenzielle oxidativer Stress – gilt als eine der Hauptursachen für zelluläre Alterungsprozesse. Wie auch bei unserem Wasser-Rohr nehmen die Abnutzungserscheinungen in unserer körpereigenen zellulären „Energiemaschinerie“ im Laufe des Alters zu, weshalb die vermehrte Erzeugung freier Radikale [ROS] als Nebenprodukte des Energiestoffwechsels auf rein physiologische weise ansteigt. Prägnant ausgedrückt: Je älter – desto natürlich höher die körpereigene Radikal-Produktion … ein Grund weshalb auch insbesondere ältere Personen von Q10 vermittelten gesundheitlichen Vorteilen profitieren können.

Hier interveniert nun unser „Supervisor des Energiestoffwechsels“ – das Q10. Ein adäquater Q10-Spiegel beeinflusst die menschliche Zell-Energetik entscheidend, indem es die physiologischen Abnutzungserscheinungen minimiert und die Energieproduktion damit optimiert. Illustriert am Beispiel des Wasser-Rohrs bedeutet das: Q10 repariert die Dichtungen und überklebt vorhandene Löcher, mit dem Ergebnis einer deutlich geringeren Wasserverlustrate oder im konkreten Fall der Körper-Biochemie mit einer reduzierten Entstehung von freien Radikalen [ROS].

Direkte und indirekte antioxidative Wirkweise

Wichtig: Das Vitaminoid wirkt damit sowohl präventiv als auch reaktiv! Es verhindert einerseits eine grundsätzlich überproportionale Akkumulation von ROS im Körper. Und ist andererseits dazu in der Lage freie Radikale effektiv zu neutralisieren. Für alle Leser die es an dieser Stelle doch etwas „genauer“ wissen möchten: Q10 übernimmt eine Schlüsselkomponente in intramitochondrialen und extramitochondrialen zellulären antioxidativen Abwehrmechanismen und ist ein entscheidender „Rate-Limiting-Step“ der körpereigenen Energieproduktion im Zuge der Elektronentransportkette – insbesondere Komplex I, II und III.

Zusammenfassend können wir daher sagen: Q10 hat sowohl direkte als auch indirekte antioxidative Wirkungsweisen! Es besitzt zellmembranstabilisierende antioxidativ wirkende Eigenschaften. Es optimiert gleichzeitig die körpereigene Energieproduktion jeder einzelnen Zelle – einschließlich der Energieproduktion von beispielsweise Haut- und Haarzellen. Dadurch wirkt es einer vermehrten Radikalbildung im Organismus nicht nur reaktiv sondern auch präventiv entgegen [„Der Supervisor unserer Energiestoffwechsels“].

Astaxanthin als Co-Worker des Q10

Ist der Körper trotzdem einer erhöhten Radikalexposition ausgesetzt – ausgelöst durch interne oder externe Stressoren wie beispielsweise Lifestylestress, Umweltgiften oder Sport – fungiert das Astaxanthin als effektiver Co-Worker für das Q10, indem es durch seine herausragenden antioxidativen Eigenschaften freie Radikale effizienter neutralisiert als jede andere Substanz. Denn: Astaxanthin gilt als das stärkste, derzeit bekannte Antioxidanz der Welt – gemessen an seiner antioxidativen Kapazität wirkt es

6000x stärker als Vitamin C

3000x stärker als Resveratrol

500x stärker als Vitamin E.

Um unser Beispiel zu vervollständigen, bedeutet dies: Übersieht unser „Supervisor“ also auch mal ein Loch im Wasser-Rohr oder eine defekte Dichtung, neutralisiert das Astaxanthin den entstandenen „Schaden“ schnell und effizient. Daraus resultiert ein insgesamt vermindertes Oxidatives Potenzial unseres Körpers … und sind wir doch mal ehrlich, kein „Supervisor“ der Welt ist unfehlbar!

Synergie – das Geheimnis der Effizienz

Durch diese synergistisch wirkenden Eigenschaften und weitreichenden Wirkungsweisen im menschlichen Körper – entsteht eine unvergleichbare antioxidative Allianz zwischen Astaxanthin & Q10 – eine biochemisch physiologische Harmonie – für Gesundheit & Schönheit die von innen kommt!

Abschließend: Die körpereigene immunologische Homöostase und das individuelle Entzündungsmanagement schaffen die Rahmenbedingungen für einen gesunden Körper. Machen Sie sich die potenten Wirkungen einer gesunden Ernährungsweise gepaart mit individuell abgestimmter Nahrungsergänzung zunutze, um exakt diese Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn: Ein gesunder, leistungsfähiger und schlagkräftiger Organismus spiegelt sich sowohl im körpereigenen Wohlbefinden als auch im äußeren visuellen Erscheinungsbild wieder!

Die synergetische Allianz von Q10 und Astaxanthin wird schnell sichtbar: Sichtbar glattere Haut, weniger Falten, ein stärkeres Haarwachstum. Aber auch: Unterstützung der Abwehrkräfte gegen Viren, Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems und mehr Energie im Alltag. Deswegen gehen auch die beiden VIVVRE-Nahrungsergänzungsmittel VIVVRE INNER INTENSE (Q10, Hyaluron, Silizium, Zink, Pantothensäure, Biotin) mit VIVVRE IMMUNE BALANCE (Astaxanthin, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E) eine synergetische Allianz ein. Sie verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung und beeinflussen gemeinsam das Hautbild, den allgemeinen Gesundheitszustand, die Konzentration und auch die Leistungsfähigkeit positiv – und das besser als jedes VIVVRE Produkt allein und weit besser, als das Monosubstanzen erzielen können.

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